Panoramablick auf Spello bei Sonnenuntergang, mit seinem alten historischen Zentrum, das von Glockentürmen eingerahmt wird, die zwischen den Häusern hervorstechen.

Etappe 4 - von Spello nach Colfiorito

Beschreibung

Es ist die anspruchsvollste Etappe der gesamten Strecke, sowohl aufgrund ihrer Länge als auch ihres Höhenunterschieds, aber zugleich auch die schönste aus landschaftlicher Sicht: Von den Hügeln von Spello steigt man hinauf, um den Apennin zu überqueren, durch landwirtschaftlich genutzte Flächen, Wälder und Hochweiden, bis man die Sümpfe von Colfiorito erreicht, die ein Gebiet von außergewöhnlichem ökologischem Interesse darstellen. Die Etappe führt durch das am wenigsten besiedelte Gebiet der gesamten Via Lauretana: Das bedeutet, dass man überwiegend auf unbefestigten Straßen und Wegen unterwegs ist. Entlang der Strecke trifft man auf zahlreiche Sehenswürdigkeiten.

Länge

28,9 km

Schwierigkeitsgrad

schwierig

Höhenunterschiedsdiagramm

Die zweite Etappe, die sich an erfahrene Wanderer richtet, umfasst eine anspruchsvolle Strecke von etwa 29 km, mit einer Gehzeit von acht Stunden und einem positiven Höhenunterschied von rund 900 Metern.

Spello, der Startpunkt dieser Etappe, ist zweifellos einen Besuch wert. Die Stadt besticht durch ihre römischen und mittelalterlichen Überreste sowie ihr künstlerisches Erbe, das beispielsweise in der Kirche Santa Maria Maggiore bewahrt wird.

Nach dem Verlassen des historischen Zentrums, über die Via Brodolini, folgt man Schotterstraßen und wenig begangenen Pfaden, die sich an den Gipfeln des Apennins entlangziehen.

Vor dem Aufstieg führt eine Abzweigung nach Foligno, , einer weiteren Stadt, die einen Stopp wert ist, um unter anderem die Kathedrale San Feliciano zu besichtigen. 

Die Anstrengungen dieser Etappe werden durch atemberaubende Ausblicke belohnt: von der Valle Spoletana zu den Hügeln von Spello. Man passiert das charmante Dorf Treggio und erreicht kurz vor Pale eine Abzweigung, die zu einem kurzen Wanderweg führt und die Besichtigung der Einsiedelei Santa Maria di Giacobbe ermöglicht.

Auf dem weiteren Weg durchquert man kultivierte Felder, üppige Wälder und Hochlandweiden, bis man schließlich die Colfiorito-Sümpfe erreicht, die ein wahres Juwel der Biodiversität und natürlichen Schönheit darstellen.

 

Bevor die Etappe endet, lohnt sich ein Stopp an der Kirche Santa Maria di Plestia, einem Beispiel für protoromanische Architektur. Die Kirche liegt an der Grenze zwischen Umbrien und den Marken, wobei das Gebäude zur Gemeinde Serravalle di Chienti gehört und der Kirchplatz zur Gemeinde Foligno.

Vor Reiseantritt wird empfohlen, die detaillierten Informationen auf der App und der offiziellen Website der Lauretana-Wanderwege einzusehen: https://camminilauretani.eu/